Rennberichte

 

24./25.03.2007 – 3. Fahrtraining: Feuer und Flamme!
Die Flucht vor Matsch und Schnee im Süden Deutschlands führte uns dieses
Mal in die Heimatregion unseres Beifahrers, da dort schon für Samstag
Frühlingswetter angekündigt war. Bei einem ausgiebigen Frühstück
(herzlichen Dank) lernten wir den netten, motocross-begeisterten Rest der
Familie Schmidt kennen.



Frisch gestärkt brachen wir zur Rennstrecke in Fürstlich Drehna auf, wo an
diesem Wochenende die Saison-Eröffnung stattfand. Als wir dort eintrafen
herrschte bereits ein Trubel wie bei einer Veranstaltung. Das Fahrerlager
war fast ausgebucht, mittendrin Team Wendt umzingelt von schätzungsweise
100 Solofahrern. Die Trainings waren deshalb in 2 Klassen eingeteilt: Lizenz-
und Hobbyfahrer.





Wir traten zuerst in der Lizenzklasse an, aber die vielen Solos flitzten uns
nur so um die Ohren, was für beide Seiten nicht optimal war. Nächster
Versuch mit den Hobbyfahrern, da war es umgekehrt. Außerdem stellten
wir ziemlich schnell fest, dass diese Strecke für Gespanne leider absolut
ungeeignet ist - das Training artete gegen Ende durch die vielen Löcher
und Spuren im sandigen Untergrund schon fast in lebensgefährliche
Akrobatik aus.



Also Standortwechsel - weiter nach Luckau. Bei der nächtlichen Streckenabnahme
mit Taschenlampe wurde diese einheitlich für befahrbar befunden. Um unser Mini-
Trainingscamp etwas aufzufüllen, gaben wir die Info telefonisch an Team Bochmann
weiter.



Am Morgen erwartete uns wieder blauer Himmel mit Sonnenschein und
starkem Wind. Voll motiviert und fast ohne Solokonkurrenz starteten wir
zum „freien“ Training. Doch bereits nach wenigen Runden bekam unser
Pille heiße Füße und wir mussten schnellstens eine Pfütze ansteuern:
Unser Auspuff-Endtopf war vor Begeisterung im wahrsten Sinne des Wortes
' Feuer und Flamme! Den kompletten Endtopf mit einer Karbonummantelung
vor Beifahrerattacken zu schützen war wohl doch keine so gute Idee, der
Auspuff wurde zu heiß. Leider war unser Starfotograf Matthias während
des „Brandes“ mitten auf der Strecke zur Motivsuche unterwegs und
konnte deshalb nur noch das gelöschte Objekt ablichten:



Mit neuem Endtopf ging’s wieder los. Die Piste war fast trocken, mit vielen
Sprüngen und Kehren – es machte richtig Spaß! So beschlossen wir als
Konditionstest zum Abschluss ein kleines internes Rennen mit fliegendem
Start nach 2 Einführungsrunden zu absolvieren. Leider mussten die Teams
Wendt (Mirco Handgelenk) und Bochmann mit angeschlagenen Körperteilen
vorzeitig aufgeben. So steuerten auch wir nach ca. 25 Minuten als unangefochtene
Sieger wieder das Fahrerlager an.



Jetzt hoffen wir auf anhaltend schönes Wetter bis zum nächsten Sonntag
zur Generalprobe in Wohlen!

Euer Team Brustmann





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