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...stand das letzte Wochenende für die deutsche Vertretung Marko Happich / Meinrad
Schelbert, Martin Walter / Thomas Weinmann und uns.
Am Samstag Morgen schien noch die Sonne und die uns unbekannte Strecke gefiel uns
ganz gut, was sich in den Trainingszeiten zeigte. Doch bereits im Qualifikationsrennen
der Gruppe A wurde unsere Mannschaft zerschlagen: Nach einem unverschuldeten
Unfall musste Meiri Schelbert mit gebrochenem Bein ins Krankenhaus transportiert
werden. Somit war unser Team A aus dem Rennen.

Sonne am Samstag
Obwohl wir auf Platz 3 und Walter / Saam mit Rang 6 in unseren jeweiligen
Qualifikationsrennen einliefen bestand keine Aussicht mehr für Sonntag auf eine
vordere Mannschaftsplatzierung. Trotzdem beschlossen wir zu starten und das
Bestmögliche herauszuholen.
Über Nacht kam noch der angekündigte Sturm mit Regen und so mussten wir am
Sonntag früh feststellen, das sich eine Sandstrecke ebenfalls in eine Schlammpiste
verwandeln kann. Bereits am Start ging alles drunter und drüber, wir verhakten unseren
Lenker mit dem Seitenwagenbügel der Rozehnals und nahmen als 17. das Rennen auf.
Ein Boxenstopp zum Brillenwechsel, eine blockierte Hangauffahrt, an der fast das halbe
Fahrerfeld parkte, und ein Stein zwischen Schalthebel und Fußraste bremsten unseren
Vorwärtsdrang. Der Lohn war ein 15. Platz und für Stefan ein von einem Steinschlag so
stark geschwollener Mittelfinger, dass auch für uns die Veranstaltung beendet war.

Parkplatz
Nun mussten auch wir Team Walter / Weinmann gänzlich alleine ihrem Schicksal
überlassen. Mit Rang 6 und 12 in ihren Rennen boten sie eine klasse Leistung, konnten
die deutsche Mannschaft allerdings nicht mehr vom letzten Platz retten, da alle Fahrer
der anderen Nationen in ihren Läufen in Wertung kamen.

Probieren wir's mal hier
Europameister wurde Niederlande vor Lettland und Belgien 2.
Genaue Ergebnisse unter: http://www.mylaps.com/results/showevent.jsp?id=364595
Alles in allem war es ein Wochenende zum Vergessen – das Wetter, die enttäuschende
Platzierung, aber vor allem, dass es Meiri so böse erwischte. Wir wünschen ihm einen
schnellen Heilungsfortschritt und dass er das Krankenhaus bald verlassen darf.
Jetzt ist erst mal Winterschlaf angesagt – und wer weiß, vielleicht träumen wir von einer
Saison 2009?
Euer Team Brustmann
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